Forschungstätigkeiten internationaler Studenten

Das CeSSIAM mit seinem Hauptsitz in Guatemala City und einer Zweigstelle in Quetzaltenango beteiligt jedes Jahr eine Vielzahl an internationalen Studenten an seinen Projekten. CeSSIAM ermöglicht den Nachwuchswissenschaftlern aus Disziplinen wie den Ernährungswissenschaften, der Medizin oder der Anthropologie auf diese Weise einen direkten Einblick in die Forschungs- und Interventionsmöglichkeiten im Bereich der Ernährung in einem Land des globalen Südens mit seinen ganz eigenen Ernährungsproblemen und soziokulturellen Hintergrund.

2017

Auch in diesem Jahr nahmen Studenten und Studentinnen aus den USA und den Niederlanden an verschiedenen CeSSIAM Projekten teil und arbeiteten unter anderem mit dem neu erworbenen SECA Instrument, um den Hydratationsstatus sowie die Fett- und Flüssigkeitsverteilung bei Frauen aus Guatemala im Verlauf der Schwangerschaft zu ermitteln.

Heike Rolker studierte Ernährungswissenschaften an der Universiät in Wageningen, Niederlande und beginnt jetzt das Masterstudium „Ernährung für globale Gesundheit“ an der London School of Tropical Medicine and Health. Bereits 2015 wurde sie bei CeSSIAM mit mehreren Projekten betraut. Dieses Jahr beschäftigte sie sich mit der Messung anthropometrischer Parameter, wie z.B. der Körpergröße von Neugeborenen, mithilfe von Fotos sowie mit Brustmilchproben, getrocknet auf Filterpapier zur Erstelllung eines Fettsäureprofils, insbesondere für Omega-3 Fettsäuren, DHA . Den Abschlussbericht ihrer Arbeit finden Sie hier: Abschlussbericht von Heike Rolker

Alyssa Dougherty besucht die Iowa State University, USA und studiert Ernährungswissenschaften. Sie befasste sich mit folgenden Projekten: 1) dem Potenzial von Cremesuppen, die mit Molkeneiweiß angereichert wurden, in Bezug auf die Ernährung von stillenden Frauen 2) Auswahl methodischer Möglichkeiten für den präzisesten und praktikabelsten Weg bei der Längenmessung oberer Extremitäten 3) Berechnung des Affenindex bei Schulkindern. Den Abschlussbericht ihrer Arbeit finden Sie hier: Seminar Presentation – Alyssa Dougherty

 

Marlou-Floor Kenkhuis kommt aus den Niederlanden und studiert an der Universität Wageningen. Ihre Projektarbeit in Naualá, Guatemala befasste sich mit dem Einfluss von Körperzusammensetzung und Minderwuchs (Stunting) bei Schwangeren in der Altersgruppe 35 Jahre und älter sowie auf die Osmolarität des Urins und die Fettzusammensetzung in der Muttermilch. Den Abschlussbericht ihrer Arbeit finden Sie hier: Abschlussbericht von Marlou-Floor Kenkhuis

 

Isabelle Gallagher studiert an der Universität in Wisconsin, USA. Sie setzte sich in Xela, Guatemala mit einer Studie zur Bestimmung der Osmolarität von Muttermilch und dem Hydrationsstatus stillender Mütter auseinander. Außerdem bestimmte sie den Omega-3 Fettgehalt in der Muttermilch zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Geburt. Ein weiteres Projekt mit dem Namen „2 liter challenge“ beschäftigte sich mit dem zeitlichen Verlauf der Verteilung von oral zugeführtem Wasser im Körper. Den Abschlussbericht ihrer Arbeit finden Sie hier: Abschlussbericht von Isabelle Gallagher

 

Ruija Niu ist Public Health Master-Studentin an der Tufts University School of Medicine (TUSM) in Boston, USA. Im Rahmen ihrer Projektarbeit befasste sie sich mit den selben Themen wie Isabelle Gallagher. Ihren Abschlussbericht finden Sie hier: Abschlussbericht von Ruijia Niu

 

 

Chinonso Nduaguba ist Medizinstudent an der Tufts University School of Medicine (TUSM) in Boston, USA. Ein Teil seiner Projektarbeit bestand aus anthropometrischen Messungen von Körpergröße und Körperabschnitten bei Kindern und Jugendlichen. Besonderes Augenmerk fiel dabei auf die Herkunft der Probanden. Verglichen wurden die Messungen bei afrikanischen und karibischen Probanden (Volksgruppe der Garifuna), die in der Küstenregion von Livingston, Guatemala leben, zu Probanden, die erst kürzlich dorthin immigrierten. Seinen Abschlussbericht finden Sie hier: Abschlussbericht von Chinonso Nduaguba

 

 

2015

Im Laufe dieses Jahres arbeiteten 16 Studenten entweder an der Datensammlung oder der Datenanalyse von CeSSIAM-Projekten mit. 14 Studenten hielten sich dazu in Guatemala auf, zwei in Montreal, Kanada. Drei waren guatemaltekische Studenten zur Zeit an der Universidad Rafael Landivar, Guatemala bzw. der Louisiana State University (USA) und der Universidad de Granada (Spanien).  Acht Studenten waren PhD oder MSc Kandidaten, fünf in MD oder MPH-Programmen, zwei in Bachelor-Programmen und eine war High-School-Abgängerin. Die vertretenen Institutionen der internationalen Studenten waren die Tufts University School of Medicine (6); die McGill University in Kanada (3); die Wagenigen University in den Niederlanden (2); die University of California, Davis (1) und die Kellogg High School, Newton, IA (1). 

Vier Studenten wurde 2015 der Doktortitel verliehen. Dies waren Maria Jose Soto-Mendez (Universidad de Granada) sowie Anne-Marie Chomat und Hilary Wren (McGill University).  Gabriela Montenegro-Bethancourt arbeitete bis 2012 bei CeSSIAM, bis sie ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ihr Studium an der Universität Bonn und dem Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund erhielt.  Sie erhielt ihren Doktortitel im November 2015. Sie pflegt, neben ihrer Hauptanstellung an der Universidad Rafael Landivar, weiterhin wissenschaftliche Kontakte mit CeSSIAM.

Heike Rolker, deutsche Ernährungswissenschaftlerin, die zurzeit in Wageningen, Niederlande, studiert, hielt sich für 8 Wochen bei CeSSIAM auf. Sie war dabei mit mehreren Projekten und statistischen Auswertungen betraut, unter anderem in einem Projekt zur Bestimmung der Osmolalität von Muttermilch und dem Hydrationsstatus stillender Mütter. Präsentation ihrer Ergebnisse

Jenny McManus und Brian Engle, Medizinstudenten aus den USA, haben im Rahmen ihres Sommerstudentenprogramms in Guatemala anthropometrische Messungen bei älteren Menschen durchgeführt. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf der Messung des Hüftumfangs und der Ermittlung der Häufigkeit von Minderwuchs (Stunting) in dieser Altersgruppe. Rücksicht nehmend auf kulturelle Sensibilitäten untersuchte Jenny die weiblichen Probanden, während Brian die Messungen bei den Männern übernahm. Präsentation ihrer Studie

Reeve Bright. Public Health Master-Student an der Tufts University School of Medicine (TUSM) in Boston, USA. Er untersucht in einer von CeSSIAM organisierten Feldstudie in Quetzaltenango den Einfluss von Flüssigkeitsaufnahme stillender Mütter auf die Osmolalität ihrer Brustmilch. Erste Untersuchungen ergaben, dass die untersuchten stillenden Mütter aus dem ländlichen Raum Guatemalas bei weitem zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen.  Kulturell verankerte Glaubenssätze beeinflussen dabei auf ungünstige Weise das Trinkverhalten der Frauen. Public Health-Maßnahmen, um den Hydrations-Status stillender Frauen im ländlichen Raum Guatemalas zu erhöhen, scheinen notwendig. Präsentation erster Ergebnisse

Anna Barr hielt sich für 8 Wochen bei CeSSIAM auf und war mit mehreren Projekten betraut. Blog-Beitrag zu ihrem Aufenthalt in Guatemala

Adriana Gaitán, guatemaltekische Doktorandin an der School of Nutrition and Food Sciences, Louisiana State University, USA, nahm für mehrere Wochen an einer Feldstudie bei CeSSIAM in Guatemala teil, um ihre Forschung zu menschlicher Brustmilch zu vervollständigen. Die Hildegard Grunow Stiftung übernahm ihre Reisekosten und kam für ihren Unterhalt während ihres Aufenthalts in Guatemala auf.

Joni Beintema, Studentin der Gesundheitswissenschaften mit Hauptfach Ernährung und Gesundheit an der Vrije Universiteit Amsterdam, beteiligt sich an einer Studie, in der die Möglichkeiten zur Messung anthropometrischer Parameter, wie z.B. der Größe, mithilfe von Fotos erforscht werden.

Joni wird während ihres 4-monatigen Aufenthalts zunächst in Solola, dann in Quetzaltenango arbeiten. Hier Jonis bebilderter Bericht zu ihren ersten Eindrücken:

CeSSIAM Interim report on training and orientation

2016

Im Jahr 2016 waren folgende internationale Studenten in Guatemala, um an CeSSIAM-Projekten mitzuarbeiten:

Kimberly Shiu studiert Public Health an der Boston University, USA. Ihre Projekte bei CeSSIAM waren zum einen die Erfassung von Haus- und Nutztieren und zum anderen anthropometrische Messungen anhand von Fotos. Hier ihr Abschlussbericht.

Windy Mulia Liem ist Masterstudentin der „Nutritional Physiology and Health Status“ an der Universität Wageningen, Niederlande und war während ihres 4-monatigen Aufenthaltes bei CeSSIAM mit Nackenumfangsmessungen betraut. Ihre Tätigkeiten hat sie in diesem Bericht zusammengefasst.

Mallika Gopal, Studentin an der Boston University School of Medicine, USA, befasste sich mit der Körperzusammensetzung und Stunting bei Frauen in Quetzaltenango.

Sandi Chen studiert seit 2014 Medizin an der University of New England, USA. Bei CeSSIAM forschte sie zum Thema Aflatoxin in Brustmilch sowie zum Thema Mais in der Kultur der Mam-Maya.

Alana Platte besucht das College in Iowa und erhielt für den Aufenthalt in Guatemala ein Stipendium der World Food Prize Foundation in Des Moines, Iowa, USA. Sie beschäftigte sich mit Umfangsmessungen, begleitete die Arbeit der Firma Hormel und den Einsatz von INCARPARINA. Hier ihr Abschluss– und Sommerbericht.

Andrew Wuu studiert im dritten Jahr Medizin an der University of New England, College of Osteopathic Medicine, und hat bereits einen Bachelor of Arts in Molecular Cellular and Developmental Biology der University of Colorado in Boulder, USA. Seine Abschlusspräsentation zum Thema Aflatoxine in Mais.

2011

Lydia Kim studierte Medizin und Public Health an der Tufts University School of Medicine (TUSM) in Boston. Sie kam zu CeSSIAM, um sowohl im klinischen als auch im Forschungsbereich Erfahrungen zu sammeln. Sie arbeitete zum einen mit einer einheimischen Neonatologin in der Geburtshilfe und Neugeborenenversorgung an einem Provinzkrankenhaus. Zum anderen bereitete sie die anthropometrischen Messungen an Kleinkindern und Müttern für das Xela-Baby-Projekt vor und übersetzte die Speisepläne der Kindertagesbetreuung des „Secretariat of the Beneficent Works of the First Lady (SOSEP)“ ins Englische, um dann die Nährwert-Gehalte der Speisen zu bestimmen. Dr. Odilia Bermúdez, Associate Professor an der Fakultät für Präventivmedizin und Public Health an der TUSM, hat Frau Kim den Aufenthalt vermittelt und übernahm einen Teil ihrer Betreuung.

Ilse van Beusekom ist Absolventin des Master-Studiengangs „Ernährung und Infektion“ am Institut für Gesundheit und Pflege der Vreije Universiteit (Freie Universität) Amsterdam (VU). Sie war Teil eines Kontingents von vier Studentinnen der VU mit gleichem Studienschwerpunkt, die von Dr. Colleen Doak, der dortigen Associate Professorin für den Bereich Ernährung, betreut wurden. Frau Beusekom war Mitglied des Anthropometrie-Teams für das Xela-Baby-Projekt und klassifizierte gemäß der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Fütterungsformen der bis zu 6-Monate-alten Säuglinge als „ausschließlich mit Muttermilch ernährt“, „überwiegend mit Muttermilch ernährt“ oder „gemischte Kost“.

Marieke Reurings ist die zweite Master-Studentin im VU-Quartett, die ebenso Mitglied des Anthropometrie-Teams war und die im Rahmen des Xela-Baby-Projektes bestimmende Faktoren für extremen Minderwuchs (stunting) bei Kleinkindern untersuchte.

Robine van der Starre ist die dritte Master-Studentin im VU-Quartett, die ebenso Mitglied des Anthropometrie-Teams war und im Rahmen des Xela-Baby-Projektes Daten zur Rolle von rituell verabreichten Flüssigkeiten (aguitas) und zu den Krankheitsgeschichten der Kleinkinder erhob.

Leonie Peters ist schließlich die vierte und letzte Master-Studentin im VU-Quartett, die half, die Schlüsselinformationen liefernden, qualitativen anthropologischen Studien zu koordinieren, die der Datenerhebung zur Praktizierung und den Erfahrungen mit der frühen Kleinkindfütterung dienten, mit einem speziellen Schwerpunkt auf rituell verabreichte Flüssigkeiten.

Juliana Casimiro de Almeida ist Master-Studentin der Ernährungswissenschaft am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München und wurde von dort durch Prof. Dr. Klaus Schümann betreut.  In ihrem Projekt untersuchte sie die Validität der nicht-invasiven Hämoglobinwert-Messung mithilfe von transkutaner Projektion von weißem Licht bei adulten Versuchspersonen aus dem ländlichen Raum mit Hämoglobinwerten von anämisch bis zu Eisen-überladen. Sie verwendete hierzu zwei kommerziell erhältliche Geräte aus Israel bzw. Deutschland. Der Goldstandard war hierbei der aus einer entsprechenden Blutprobe durch eine labortechnische Referenzmethode ermittelte Wert.

Linda Oyesiku ist im Masterstudiengang Public Health an der Boston University School of Public Health eingeschrieben und wurde von Prof. Davidson Hamer vom Programm “Globale Gesundheit” zu CeSSIAM vermittelt. Sie war Mitglied des Anthropometrie-Teams und untersuchte im Rahmen der Xela-Baby-Studie zum einen die Körperzusammensetzung und die Body Mass-Klassifizierung im Verhältnis zur Stilldauer der Mütter, zum anderen die Assoziation zwischen Übergewicht der Mütter und Verzögerungen im Längenwachstum der Kinder. Darüberhinaus nahm sie an dem Projekt zur nicht-invasiven Hämoglobinwert-Bestimmung und dem Vergleich zum Standardmessverfahren in Blut teil.

Natasha Irving studiert Medizin und Public Health an der TUSM und kam durch die Vermittlung von Dr. Bermudez zu CeSSIAM.  Auch sie war Mitglied im Xela-Baby-Anthropometrie-Team und analysierte die Zusammensetzung der Beikost und der rituell verabreichten Flüssigkeiten, die den Kleinkindern zwischen ihrem 1. und 6. Lebensmonat verabreicht wurden.

Janiece Alvey hat ihr Studium der Anthropologie an der University of California in Los Angeles abgeschlossen. Auch sie war Teil des Xela-Baby-Anthropometrie-Teams und für die Eingabe, Kodierung und Analyse der Daten zur Nährstoffaufnahme durch Milch und Milchprodukte, außer Brustmilch, und Getränke während der ersten 6 Lebensmonate zuständig. 

Oscar Padilla, kam am Ende seines Master-Studiums der Neurobiologie an der TUSM zu CeSSIAM. Auch er war Teil des Xela-Baby-Anthropometrie-Teams. Darüberhinaus arbeitete er mit Rosario García im Rahmen des Projektes, das kulturelle Hintergründe und Entscheidungsprozesse bei der Säuglings- und Kleinkindernährung in Quetzaltenango erforscht, an der Analyse und Interpretation von auf Band aufgenommenen Interviews und Fokus-Gruppen.  

Anne-Marie Chomat, Ärztin mit einem Master in Public Health, promoviert im Bereich Parasitologie am Institute of Pathology and School of Environmental Sciences an der McGill University in Montreal, Kanada, betreut von Associate Professor Marilyn E. Scott.  Frau Chomat hielt sich bereits in den Jahren zuvor 3 Mal im Rahmen ihres vorangegangenen Studiums im Bereich Public Health und Infektologie in Guatemala auf. Ihre Dissertation befasst sich mit den Auswirkungen von mütterlichem Stress auf die Morbidität, das Stillverhalten und das Wachstum der Säuglinge. Eine sechswöchige Pilotphase diente ihr zur Verfeinerung und Prüfung der zum Einsatz kommenden Interviews und Fragebögen und um die Akzeptanz, die Handhabung und den diagnostischen Nutzen physischer und im Labor ermittelter Variablen zu prüfen, bevor sie mit der endgültigen Feldstudie begann.

Hilary Wren promoviert im Bereich Ernährung an der School of Nutrition and Dietetics des MacDonald College an der McGill University in Montreal, Kanada, betreut von der Associate Professor Kristine Koski.  Frau Wren war die Hauptverantwortliche für die Bereiche Laktationsbiologie, Ernährungsstatus und Nahrungsmittelaufnahme in der Pilot-Feldstudie im Sommer 2011.

Joseé Methot ist Studentin des Master-Studiengangs “Environmental studies” an der School of Environmental Sciences, McGill University, Montreal, Kanada. Betreuerin ihrer Masterarbeit ist Dr. Scott.  Ihr Projekt beschäftigt sich mit der Analyse der Wechselwirkungen zwischen zwei Formen der Landwirtschaft: der Subsistenz-Landwirtschaft und dem Gemüseanbau (Broccoli) für den Export in einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb am Fuße der Sierra Madre in Baja Verapaz.

Lauren Burgunder ist eine Anwärterin für den Master in Public Health an der TUSM unter der Supervision von Associate Professor Janet Forrester.  In ihrem Projekt in der östlichen Region von Guatemalas Trocken-Region in der Provinz El Progreso erfasste sie bestehende Trinkwasserquellen und Entsorgungsmöglichkeiten für menschliche Exkremente in ländlichen Haushalten der Region und eruierte deren Einstellungen gegenüber neuen Verfahren der Wasserreinigung (durch Exposition mit solarer UV-Strahlung) und der ökologisch sinnvollen Abfallbeseitigung (Urin ableitende Toiletten).

 

2012

Die Holländerin Ilse van Beukesom nahm am Infektions- und Ernährungsprogramm der Vrije Universiteit (VU) teil und absolvierte ihr dafür benötigtes internationales Praktikum beim Xela-Baby-Projekt zum Thema exklusive Stilldauer.

Die Holländerin Leonie Peters nahm ebenso am Infektions- und Ernährungsprogramm der Vrije Universiteit (VU) teil und absolvierte ihr dafür benötigtes internationales Praktikum beim Xela-Baby-Projekt zum Thema rituelle Flüssigkeitsaufnahme (agüitas) in der frühen Kindheit.

Auch die Holländerin Robine van der Starre absolvierte ihr Pflichtpraktikum im Rahmen des Infektions- und Ernährungsprogramms der Vrije Universiteit (VU) beim Xela-Baby-Projekt und beschäftigte sich mit dem Zusammenhang von frühem agüitas-Verzehr und dem späteren Wachstum.

Marieke Reurings nahm ebenso am Infektions- und Ernährungsprogramm der Vrije Universiteit (VU) teil und beschäftigte sich in ihrem dafür benötigten internationalen Praktikum beim Xela-Baby Projekt mit dem Thema der Interaktion von Morbidität im Säuglings- bzw. Kleinkindalter und dem späteren Wachstum und Stunting-Risiko.

Linda Oyesiku, nigerianisch-amerikanische Staatsangehörige und Master-Studentin an der Boston University School of Public Health, führte im Rahmen ihres Praxisaufenthalts beim Xela-Baby-Projekt anthropometrische Messungen und Datenanalysen durch und war an der Validierung der Studie zur nicht-invasiven Messung von Hemoglobin-Werten beteiligt.

Die jamaikanisch-amerikanische Studentin Natasha Irving strebt an der Tufts Medical School gleichzeitig einen Masterabschluss in Public Health und einen Abschluss in Medizin an. Sie beschäftigte sich in ihrem internationalen Praktikum beim Xela-Baby-Projekt vor allem mit Anthropologie.  

Juliana Casamiro de Almeida, brasilianische Master-Studentin an der Technischen Universität München für den Abschluss „Nutrition and Biomedicine“, führte für ihre Master-Arbeit eine Studie zur Validität von Hämoglobin-Werten, die mit zwei nicht-invasiven Lichtsonden-Apparaten gemessen wurden, durch.

Die US-amerikanische Anthropologin Jeniece Alvey engagierte sich als Volunteer beim Xela-Baby-Projekt.

Carolina Luzón, peruanische Master- Studentin an der Technischen Universität München für den Abschluss „Nutrition and Biomedicine“, führte für ihre Master-Arbeit eine Studie zur Test-Retest-Stabilität zweier digitaler Hämoglobin-Messgeräte mit Sensoren für kleine (Kinder-)Hände durch.

Zsofia Zambo, kanadische Master-Studentin an der School of Dietetics and Human Nutrition des MacDonald Colleges der McGill University, nahm als Volunteer am Mam-Mamas-Projekt teil und beschäftigte sich mit der Vitamin A-Bestimmung in Haushaltszucker und Milchprodukten.

Die US-Amerikanerin Caitlin Crowley ist Anwärterin für den Master in “Nursing Clinical Practitioner” an der University of Illinois, Chicago. Sie engagierte sich als Sommer-Volunteer im Mam-Mamas-Projekt, um Erfahrungen in der klinischen Evaluation des Gesundheitszustandes von Frauen zu sammeln.

Die US-Amerikanerin Cindy Stoffel studiert an der University of Illinois at Chicago, um einen Masterabschluss in Geburtshilfe zu erlangen. Als Sommer-Volunteer nahm sie am Mam-Mamas-Projekt teil. Ihr Schwerpunkt lag dabei bei den Themen Schwangerschaft und Geburt in der untersuchten Kohorte.

Mariah Kincaid, US-amerikanische Medizin-Studentin und Kandidatin für einen Master in Public Health an der Tufts Medical School sammelte ihre internationalen Praktikumserfahrungen beim Mam-Mamas-Projekt mit dem Fokus auf Gesundheitsberatung bei Infektionen und Parasitenbefall. Sie erhielt ein Reisestipendium der Infectious Disease Society of America und der American Society of Tropical Medicine and Hygiene.

Auch die US-Amerikanerin Olivia Russell ist zugleich Medizin-Studentin und Anwärterin für den Master in Public Health an der Tufts Medical School. Ihre internationalen Praktikumserfahrungen sammelte sie beim Mam-Mamas-Projekt mit dem Schwerpunkt Ernährungsverhalten der Mütter, d.h. sie beobachtete Nahrungsmittelpräverenzen und -Aversionen während der Schwangerschaft und Stillzeit.  

Christine Whang, US-amerikanische Master-Studentin der Medical Sciences an der Tufts Medical School, verwendete Daten aus dem Mam-Mamas-Projekt für ihre Masterarbeit zum Thema Vitamin A-Gehalt in humaner Milch. Dies beinhaltete die Erfassung der Unterschiede zwischen Milch, die mit der Milchpumpe bzw. manuell gewonnen wurde, und den Einfluss von Tiefkühlung auf den Vitamin A-Gehalt.

Die US-Amerikanerin Eleanor Platt engagierte sich im Rahmen ihres Diplom-Studiengangs Anthropology an der New York University im Mam-Mamas-Projekt.

Auch die Kanadierin Lucy Manchester, Medizinstudentin an der McGill University School of Medicine, nahm am Mam-Mamas-Projekt teil.